Wir wollen Mensch und Natur vor dem Pflanzengift Glyphosat schützen. Foto: © fotokostic/iStock

Auch das Eichsfeld muß glyphosatfrei werden!

Presseerklärung zum Einsatz von Glyphosat:

Die meisten Unkrautvernichtungsmittel beinhalten den Wirkstoff Glyphosat. Dieser Wirkstoff steht schon seit längerer Zeit im Verdacht, Krebs zu erregen. Mehrere Studien haben diesen Verdacht bestätigt es gibt aber auch Studien, die das Gegenteil beweisen. In letzter Zeit hat man festgestellt, dass an den Studien, die Glyphosat als unschädlich darstellen, mehrere Wissenschaftler gearbeitet haben die in Abhängigkeit vom Hersteller dieses Unkrautvernichtungsmittels sind. Das ermöglicht keine objektiven Studien. Deshalb gilt es nicht als erwiesen, das Glyphosat keinen Krebs erregt.

Der Kreisverband Eichsfeld Bündnis 90/Die Eichsfeld ist sehr verwundert darüber, daß in dieser unsicheren Sachlage vom Stadtrat in Leinefelde ein sehr klares Votum für den Einsatz glyphosathaltiger Unkrautvernichtungsmittel abgegeben wurde. Liegen hier etwa gesicherte objektive Erkenntnisse vor, die dem Rest der Gesellschaft nicht vorliegen?

Denn anders ist es nicht zu erklären, daß mit dem Einsatz dieser Mittel auf öffentlichen Flächen ein mögliches Krebsrisiko von Einwohnern, speziell der Jüngsten unter den Leinefeldern, in Kauf genommen wird.
Was ist, wenn gesicherte Erkenntnisse der Krebsverursachung von Glyphosat vorliegen? Übernimmt die Stadt Leinefelde die Folgekosten für die Geschädigten? Wie will man dann den Einsatz solcher gefährlichen Substanzen rechtfertigen?

Bündnis 90/Die Grünen setzen sich für ein generelles Glyphosatverbot ein. Wir unterstützen dabei die Europäische Bürgerinitiative “Stopp Glyphosat” und fordern alle Bürger, denen die Gesundheit unserer Menschen am Herzen liegt, auf aktiv mitzumachen. Alle erforderlichen Informationen dazu, sowie die Unterschriftslisten zum Selbersammeln finden sie auf der Internetseite der Eichsfelder Grünen.

Verwandte Artikel

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld